Google Anzeigen Kosten

Die Kosten für Anzeigen bei Google Adwords definieren sich vor allem über den Wettbewerb. Je mehr Anzeigenkunden zu einem Suchbegriff Anzeigen buchen, desto höher ist der zu erwartende Preis. Dieser richtet sich aber nicht alleine nach dem Gebot, sondern wird vor allem auch durch Faktoren bestimmt, die mit der Anzeigenperformance in zusammenhang stehen.

So gibt es einen sogenannten Quality Score, auf deutsch Qualitätsfaktor, über den eine Landingpage im Bereich zwischen 1 (extrem schlecht) bis 10 (optimal) eingestuft wird. Einige Qualitätsstufen Unterschied können hier ein vielfaches des Klickpreises ausmachen. Es ist daher dringend zu empfehlen, Landingpages in Zusammenarbeit mit einem Profi oder einer Adwords Agentur erstellen zu lassen. Alleine mit der Erwähnung des Keywords auf der Landingpage ist es nämlich bei weitem nicht getan.

Ein weiteres Detail, das die Google Anzeigen Kosten bestimmt ist die CTR, Click Through Rate, im Deutschen einfach Klickrate genannt. Sie sagt aus, wieviel Prozent der Nutzer die eine Anzeige sehen, diese auch klicken. Welcher Wert hier gut oder schlecht ist hängt von vielen Faktoren ab die von Branche zu Branche unterschiedlich sind, sowie von der Anzeigenposition. Wer hier im Vergleich zum Wettbewerb in gleicher Anzeigenposition schlecht abschneidet, zahlt drauf.

Die Anzeigen Kosten bei Google beginnen im Bereich von 4-5 Cent pro Klick bei minimalem Wettbewerb und guter Landingpage, in vielen Branchen sind aber auch mehrere Euro pro Klick keine Seltenheit. Mit welchem Preis der Kunde zu rechnen hat, läßt sich leicht durch das Aufsetzen einer Testkampagne sowie der Auswertung von Konkurrenzanzeigen ermitteln. Teilweise fordert Google auch Mindestsummen pro Klick, selbst bei kaum vorhandener Konkurrenz.

Wichtig ist es die Google Anzeigen Kosten immer im Blick zu behalten und auf der eigenen Seite Conversions, Verkäufe u.ä. spezifisch für Adwords auszuwerten, nur so läßt sich ermitteln welche Keywords jenseits der reinen Klickperformance auch für das gewünschte Ergebnis sorgen. Ebenso müssen die Gebote in der Regel häufig angepasst werden um das eigene Potential optimal zu nutzen. Google Anzeigen aufsetzen kann jeder mit ein paar Klicks, wer aber maximalen Nutzen aus seinen Anzeigen ziehen will und dabei nicht mehr Geld als nötig ausgeben möchte, ist mit der Beauftragung einer professionellen Adwords Agentur gut beraten.

SEO Beratung

Bei der SEO Beratung erfolgt im Gegensatz zur klassischen Suchmaschinenoptimierung eine reine Beratungsdienstleistung, die nicht notwendiger Weise die Umsetzung von Maßnahmen dient sondern der Orientierung und Bedarfsermittlung.

Abgerechnet wird SEO Beratung meist auf Stundenbasis, sie setzt sich zusammen aus einer Analyse der Website, Ermittlung der Ziele und Vorstellungen des Kunden sowie einer Beurteilung in Frage kommender Maßnahmen und der dafür entstehenden Kosten.

Oft wird ein Berater auch zur Schulung eigener Mitarbeiter herangezogen, denn gerade bei größeren Projekten ist es meist sinnvoll einige SEO Arbeiten, wie etwa die Erstellung von Inhalten, In-House vorzunehmen, um von Anfang an eine enge Verzahnung zwischen Entwicklern, Marketing und SEO zu erreichen. Dadurch werden Synergieeffekte genutzt und unnötige spätere Veränderungen und Nachjustierungen vermieden.

Auch bei Onlineshops sollte SEO Beratung schon im Vorfeld erfolgen, da bei umfangreichen Datenbeständen spätere Änderungen einen erheblichen Mehraufwand verursachen können und nachträgliche umfängliche Umstrukturierungen der Website zumindest kurzfristig auch für negative Veränderungen im Ranking der Seite sorgen können.

Seite nicht im Google Index

Eine Indizierung bei Goolge läßt sich über das Suchkommando site:domainname.domainendung abfragen, also etwa site:forwardup.de im Falle unseres Webauftritts. Hier erscheinen bei erfolgreicher Aufnahme in den Index Suchresultate mit allen im Index befindlichen Unterseiten.

Wenn eine Internetseite nicht im Index von Google erscheint, kann dies verschiedene Gründe haben. Bei neuen Seiten liegt der Ursache meist darin, daß bisher noch keine Links auf den Internetauftritt verweisen und damit die Suchmaschinencrawler noch überhaupt keine Möglichkeit hatten, die Seite zu entdecken. Um Abhilfe zu schaffen ist es empfehlenswert langsam mit dem Linkaufbau zu starten. Auch ohne Hilfe einer professionellen SEO Agentur kann dies z.B. durch den Eintrag in Webverzeichnisse und auf Social Bookmarking Portale oder auch die gezielte Veröffentlichung von Artikeln mit Links in Artikelverzeichnissen geschehen. Diese Links haben zwar eine relativ niedrige Qualität, sorgen aber zumindest einmal für eine Basis an Links und Indexierung der Seite.

Schwieriger gestaltet sich die Problematik bei bestehenden Seiten, die aus dem Index verschwinden. Hat die Seite bestehende Links und die Google Toolbar, die kostenlos installiert werden kann, zeigt auch (noch) vorhandenen Pagerank oder einen weißen Balken an, heißt es Ruhe bewahren und prüfen, ob wirklich keine Ergebnisse mehr in der site: Abfrage auftauchen. Ist das Ergebnis klar negativ, sollte im ersten Schritt geprüft werden, ob eventuell im HTML Code der eigenen Seite aus Versehen eine Metatag mit  dem Wortlaut „Noindex“, „Noindex, Follow“, oder „Noindex, Nofollow“ hinterlegt ist. Dieser Noindex Tag verbietet Suchmaschinen die Indizierung und gerade bei Wartungsarbeiten oder Veränderungen auf der Seite ist ein falscher Tag schnell gesetzt. Ist dieser nicht vorhanden, muß geprüft werden ob in der robots.txt und .htaccess Datei die möglicherweise im Rootverzeichnis der Internetpräsenz liegen Kommandos enthalten sind, die dem Googlebot den Zugriff und/oder die Indizierung verweigern. Auch hier ist schnell eine alte, falsche Datei hoch geladen und der Fehler bleibt meist unbemerkt, solange bis sich die Konsequenz einstellt.

Sprechen alle Onpage Faktoren für eine Möglichkeit der Indizierung und die anderen oben genannten Details wie Links und eventuell Pagerank sind (noch) vorhanden, spricht alles für eine Verbannung aus dem Index von Google, die härteste aller Abstrafungen die Google vorsieht. Ursache sind in der Regel drastische Verstöße gegen die Google Richtlinien, insbesondere im Onpage Bereich. Hierzu gehören Blackhat Methoden wie Cloaking von Inhalten, gezieltes Keyword Stuffing und andere Manipulationen mit dem Ziel Google zu täuschen.

In diesem Fall sollte immer ein Experte zu Rate gezogen werden um die zu beanstandenden Faktoren wieder zu entfernen und die Seite wieder mit den Google Richtlinien konform zu gestalten. Erst nach Beseitigung aller möglichen Verstöße sollte ein Wiederaufnahmeantrag bei Google gestellt werden. In diesem sollten die Verstöße zugegeben werden und dokumentiert werden, welche Änderungen zum Erreichen der Regelkonformität vorgenommen wurden. Zudem ist die Zusicherung künftig genau nach den Richtlinien zu arbeiten erforderlich. Nur wenn Google plausibel dargelegt wird, daß die Website sauber ist und keine weiteren Verstöße zu erwarten sind, kann dieser Antrag zum Erfolg führen.